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Was ist ein Stereogramm?
Stereogramme sind Bilder, die dreidimensional wirken, wenn man sie
in bestimmter Weise betrachtet.
Stereobildpaare top
Stereobildpaare sind zwei nebeneinander angeordnete Bilder, die zwei
fast gleiche Ansichten eines Gegenstandes geben, und zwar so, wie jedes
Auge für sich einen Gegenstand sieht.
Herstellung:
Auf kariertem Papier werden nebeneinander die
Schrägbilder zweier Würfel gezeichnet. Beim linken Würfel
zeichnet man die nach hinten verlaufende Würfelkante, indem man z.B.
von der unteren rechten Ecke des vorderen Quadrates 2 Kästchen nach
rechts und 2 Kästchen nach oben geht, beim rechten Würfel 3 nach
rechts und 2 nach oben.
Betrachtet man den linken Würfel mit dem linken Auge und den rechten
Würfel mit dem rechten Auge und schaut "durch das Bild hindurch",
so taucht in der Mitte das dreidimensionale Bild eines Würfels auf.
Die äußeren Würfelbilder verschwimmen.
Wenn es nicht klappt: Üben, üben, üben ;-).
Vielleicht schafft man so den Stereoblick:
>Betrachte das Stereobild in Augenhöhe. Die Blickrichtung sollte
senkrecht zum Bildschirm sein.
>Leuchte das eigene Gesicht mit einer Lampe gut aus.
>Schalte den Bildschirm aus und betrachte dein Spiegelbild.
>Schalte den Bildschirm wieder ein und versuche, die Blickweite auf
das Spiegelbild beizubehalten.
>Das Stereobild müsste dreidimensional erscheinen.
Ich schlage vor, das Bild oben weiterzuentwickeln.
Dazu verbindet man wahlweise die Würfelecken, die Kantenmitten oder
auch die Quadratmitten miteinander. Es entstehen trotz dieser primitiven
Methode ausdrucksstarke Bilder.
Es folgen zur Veranschaulichung und als Anregung zwei Stereogramme dieser
Art. Sie wurden mit PAINT gezeichnet und dann als Typ "Monochrom-Bitmap"
abgespeichert, damit die gelben Karos verschwinden.
Eine Weiterentwicklung:
Unglaublich: Der 3D-Effekt stellt sich auch in Freihandzeichnungen auf
kariertem Papier ein.
Stereotapeten top
Wiederholt man in einer Zeile gleiche Zeichen
(oder Worte) im gleichen Abstand und variiert die Abstände in anderen
Zeilen, so stellt sich erstaunlicherweise eine Tiefenwirkung ein. Je größer
der Abstand der Zeichen (bzw. Worte), desto weiter hinten liegen sie im
allgemeinen.

Kleiner Aufwand, große Wirkung:
Schneeflocken
Die beiden Stereogramme oben kann man mit dem Editor, der zu Windows
gehört, erzeugen. Wie bei den mechanischen Schreibmaschinen früher
beansprucht hier jedes Zeichen den gleichen Platz.
Es eröffnet sich ein weites Experimentierfeld.
Texte dieser Art habe ich früher gesammelt:

Autostereogramm top
In den neunziger Jahren kamen Autostereogramme auf. Erstaunlicherweise
reicht schon ein Bild aus, um einen dreidimensionalen Eindruck zu vermitteln.
Ein Autostereogramm ist im Prinzip eine Kombination aus Stereobildpaar
und Stereotapete.
Für ein Autostereogramm benötigt man das Tiefenbild (julia.bmp)
in Grautönen und die farbige Textur (marmor.bmp). Sie werden
mit Hilfe des Programms "zusammengefügt".
+
=
Mit dem Stereoblick erkennt man den über einem ebenen Hintergrund
schwebenden Namenszug "Julia".
HANNAH
Paul (erstellt mit StereoMaker, URL unten)
Stereogramme im Internet
top
Deutsch
Dipl.-Ing. Leo H. Bräutigam
3D-Fotografie 2000
Dipl.-Ing. Wilfried Wittkowsky
Der 3D-Film
Fabian Januszewski
stereogramm
howto
Günther Koller
Stereo Works
Harald Belyus (Optiker Online)
STEREOGRAMME
Johannes Schmid
Stereogramme
Jürgen Giesen
Stereogramme
Realschule Georg-Eckert-Straße Braunschweig
Räumliche
Figuren sehen
Schweizerische Gesellschaft für Stereoskopie
Stereoscopie
Ulrich Schwebinghaus
Kunst & 3D
Wikipedia
Stereogramm
Englisch
Catos Interactive
Build your own
stereograms
Fernando Wentland
StereoMaker
Wikipedia
Stereogram
Referenzen top
Tom Baccei: Das magische Auge, München 1994
arsEdition: Stereogramm, CH-6301 Zug 1994
Thomas Ditzinger: Illusionen des Sehens, SÜDWEST, München
1998
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2000 Jürgen Köller
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